Einsätze für Kampfmittelbeseitigungsdienst

Ausgetrocknete Elbe fördert Granaten zutage

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Magdeburg - Hochkonjunktur für den Kampfmittelbeseitigungsdienst: Das anhaltende Niedrigwasser hat insbesondere an der Elbe vermehrt Patronen, Minen und Granaten zutage gebracht. Deshalb habe es an manchen Tagen mehrere Einsätze gehabt, teilte ein Sprecher am Freitag in Magdeburg mit.

Funde hätten beispielsweise Angler gemeldet, die sich neue Plätze für ihr Hobby suchen mussten – aber auch Spaziergänger, die in ausgetrockneten Teilen des Flussbetts unterwegs waren. Es habe auch Munition gegeben, die vor Ort gesprengt werden musste. Beim Verdacht auf Kampfmittel müsse sofort die Polizei gerufen werden. Dass das Material mehr als 70 Jahre lang Umwelteinflüssen ausgesetzt war, macht es den Angaben zufolge noch gefährlicher.

lni

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