Erinnerung an Unfall von Hänigsen

Auto rast in Eisdiele: Zwei Tote

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Bremervörde - Schrecklicher Unfall in Bremervörde: Eine 59-jährige Frau ist mit einem Mercedes-Kombi amSonntag in eine Eisdiele gerast - dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Bei den Toten handele es sich um einen zwei Jahre alten Jungen und einen älteren Mann, sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp.

Der Kombi raste demnach an einer T-Kreuzung über die Hauptstraße von Bremervörde und krachte frontal in das Eiscafé. "Die Spurenlage ist noch unklar. Wir können uns das noch nicht erklären", sagte van der Werp. Erkenntnisse, dass andere Autos an dem Unfall beteiligt waren, gebe es nicht. Am Montag erhoffen sich die Ermittler erste Erkenntnisse zur Unfallursache.

Bei einem der beiden Todesopfer des tragischen Unfalls in einem Eiscafé in Bremervörde handelt es sich um einen zweijährigen Jungen, der mit seinen Eltern Eis essen wollte. Die Mutter des Kindes wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Hamburg gebracht. Sie schwebte den Angaben zufolge am Montag noch in Lebensgefahr. Der leichter verletzte Vater liege in einer Klinik in Rotenburg. Auch ein 65-jähriger Mann starb bei dem Unfall am Sonntagabend.

Neun weitere Menschen seien bei dem Unfall in der Stadt im Landkreis Rotenburg verletzt worden, zwei davon schwer. Der Wagen sei ungebremst in das Eiscafé gerast, er stand nach dem Unfall fast vollständig in der Eisdiele.

Die Unfallverursacherin wurde ebenfalls schwer verletzt. Unklar ist, ob sie mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. "Das ist nicht zwingend", so van der Werp. Eine "computergestützte Unfallanalyse" solle Aufklärung über die Unfallursache geben. Ergebnisse werde es aber wohl erst in einigen Tagen geben.

Der Unfall erinnert einen Unfall in Uetze-Hänigsen: Dabei war ein Auto vor vier Wochen mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort gerast, hatte eine Frau überfahren und war gegen die Wand einer Scheune geprallt. Drei Menschen starben dabei.

lni/r

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