Hochwasser behindert Verkehr

Bahnverbindung Hannover-Leipzig unterbrochen

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Foto: Bewohner beobachten auf einer durch das Hochwasser der Elbe überflutete Straße im Ortsteil Rothensee in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) den Anstieg des Wassers.

Magdeburg/Berlin - Auch Pendler und Reisende müssen sich zunehmend auf die Fluten von Saale und Elbe einstellen. So ist die Bahnverbindung Hannover-Leipzig derzeit unterbrochen.

DasHochwasser führt zu zahlreichen Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr des Landes. Wegen des Elbe-Hochwassers ist die Bahnverbindung Hannover-Leipzig unterbrochen. In der Nacht zum Sonntag wurde inMagdeburg eine Eisenbahnbrücke gesperrt, wie die Bahn mitteilte. Die Passagiere werden nun mit Bussen von Magdeburg nach Biederitz östlich der Elbe gebracht. Die Eisenbahnbrücke bleibe voraussichtlich bis Mitte kommender Woche gesperrt. Reisenden aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen Richtung Leipzig und Dresden wird empfohlen, ab Hannover die IC- und ICE-Züge Richtung Berlin Hauptbahnhof zu nutzen, die über Stendal führen. In Berlin besteht Anschluss nach Leipzig beziehungsweise Dresden.

In Sachsen-Anhalt gibt es Ausfälle und Umleitungen von Nah- und Fernzügen, hunderte Straßen müssen wegen Überflutung teilweise oder ganz gesperrt werden, wie die Deutsche Bahn und der Krisenstab der Landesregierung am Sonntag mitteilten. Auch Autobahnabschnitte sind von dem Hochwasser betroffen. Besonders sind Magdeburg und die umliegenden Landkreise betroffen, wo viele Straßen gesperrt wurden. Stündlich kann sich die Lage verschlimmern, wie der Krisenstab mitteilte. In Halle gibt es noch größere Behinderungen im Innenstadtbereich und am Gimritzer Damm. Laut Autobahnpolizei Börde sind an der A2 die Abfahrten Magdeburg-Rothensee gesperrt.

Auf der A9 Richtung Berlin musste der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Vockerode und Dessau-Ost auf zwei Fahrstreifen verengt werden. Die Einschränkungen werden laut Polizei noch länger anhalten. Die B246a musste zwischen Schönebeck und Plötzky für mindestens eine Woche gesperrt werden. Wegen der Sperrung der Eisenbahnbrücke über die Elbe bei Magdeburg in der Nacht zum Sonntag ist die Verbindung Hannover-Magdeburg-Berlin unterbrochen, wie die Deutsche Bahn in Berlin mitteilte. Zwischen Magdeburg und Biederitz ist Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Eisenbahnbrücke bleibe voraussichtlich bis Mitte kommender Woche gesperrt, sagte ein Sprecher der Bahn am Sonntag in Berlin. Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen Richtung Leipzig und Dresden ab Hannover die IC- und ICE-Züge Richtung Berlin Hauptbahnhof zu nutzen, die über Stendal führen.

In Berlin besteht Anschluss nach Leipzig beziehungsweise Dresden. Die IC-Linien von Hannover nach Leipzig und Dresden fahren derzeit nur bis Magdeburg. Zwischen Magdeburg und Halle ist in beiden Richtungen ein Busnotverkehr eingerichtet. Zwischen Halle und Leipzig kann der Nahverkehr genutzt werden, wie die Bahn weiter mitteilte. Alternativ kann zwischen Leipzig und Magdeburg die Nahverkehrsverbindung Leipzig-Dessau-Biederitz und Gegenrichtung genutzt werden. Zwischen Biederitz und Magdeburg besteht Busersatzverkehr. Köthen (Anhalt-Bitterfeld) ist derzeit nur mit dem Regionalverkehr über Halle erreichbar.

dpa

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