Strecke Hannover–Hamburg nur eingleisig

Bahnverkehr läuft wieder normal

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- Nach den Sturmschäden in der Nacht läuft der Betrieb inzwischen wieder weitgehend normal. Zwischen Berlin und Wolfsburg gibt es keine Behinderungen mehr, und auch die Strecke zwischen Hannover und Hamburg ist wieder frei.

Reisende mussten am Montag auf Hauptstrecken der Deutschen Bahn im Norden und Osten Deutschlands mit Verspätungen rechnen. Grund waren dem Unternehmen zufolge Sturmschäden in Brandenburg und Niedersachsen. Betroffen waren vor allem die ICE- und IC-Verbindungen zwischen Hamburg und Hannover sowie zwischen Berlin und Wolfsburg - in beide Richtungen. Umgestürzte Bäume und herumfliegende Äste verursachten der Bahn zufolge Schäden an den Oberleitungen.

Von 7 Uhr war zwischen Celle und Garßen zumindest wieder ein Gleis befahrbar, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Nach dem Oberleitungsschaden ist das zweite Gleis gegen 10 Uhr wieder nutzbar. Es kam zwischen Hannover und Hamburg zu Verspätungen, zum Teil werden einzelne Züge auch noch über Bremen umgeleitet. Mittlerweile fahren die Züge wieder planmäßig.

Schneller ging es zwischen Hannover und Berlin: Der Baum, der bei Rathenow auf die Oberleitung gestürzt war, wurde schnell beseitigt, die Leitung repariert. Am frühen Morgen betrugen die Verspätungen allerdings bis zu 100 Minuten.

Auf der Strecke von Osnabrück nach Oldenburg war eine Bahn mit einem herabgestürzten Baum zusammengeprallt. Der Zugführer hatte konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die 64 Passagiere wurden auf andere Verkehrsmittel verteilt.

dpa/sbü

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