Verkauf des Großseglers „Alexander von Humboldt“

Bald im neuen Hafen?

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Die „Alexander von Humboldt“ ist aus der Becks-Werbung bekannt. Bald könnte sie als Restaurantschiff dienen.

Bremerhaven - Eines der bekanntesten deutschen Segelschiffe steht zum Verkauf. Nun gibt es Anzeichen, dass die „Alexander von Humboldt“ als Restaurantschiff nach Bremen kommen könnte.

Das Segelschiff „Alexander von Humboldt“ soll in Kürze verkauft werden. „Wir stehen mit mehreren Interessenten in Verhandlung“, sagte der Geschäftsführer der Werft BVT, Arndt Lohner, die den rund 62 Meter langen Großsegler für den Verkauf instand gesetzt hat. Er geht davon aus, dass das aus der Bierwerbung im Fernsehen („Sail Away“) bekannte Schiff spätestens in drei Wochen einen neuen Besitzer haben könnte.

Die „Bild“-Zeitung (Dienstag) hatte zuvor über „konkrete Verhandlungen“ mit einem Hotelier aus dem Umland berichtet. Ein Liegeplatz sei an der verlängerten Weserpromenade Schlachte geplant. „Dort soll das Schiff Touristen aus der City in die Überseestadt locken“, heißt es in dem Artikel.

Die Chancen, dass die „Alex“ etwa als Restaurantschiff in die Hansestadt kommt, stehen Lohner zufolge gut. Als Bremer Unternehmen hoffe der Besitzer, die Reederei Heinrich Rönner, auf einen Investor, der die Bark nach Bremen bringe. BVT ist eine Schwesterfirma von Heinrich Rönner.

Vom künftigen Besitzer erwartet Lohner einen langfristigen Plan. „Wir schauen nicht auf den letzten Euro. Wenn jemand ein gutes Konzept hat, sind wir bereit, ihn mit zu unterstützen“, sagte er.

Das große Interesse an der „Alexander von Humboldt“ führt der BVT-Geschäftsführer auf die Anzeige bei der Internet-Plattform Ebay-Kleinanzeigen zurück. „Das hat den ganzen Stein ins Rollen gebracht“, sagte er. In dem Anfang Februar erstellen Angebot wurde als Verhandlungsbasis ein Preis von 750 000 Euro genannt. Das derzeit nicht fahrtüchtige Schiff liegt seit dem vergangenen Jahr in Bremerhaven.

dpa

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