Zwischenbilanz der Bahn

Bereits 261 Fahrkartenautomaten geknackt

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Berlin - Von Januar bis Juni sind in Deutschland einem Bericht zufolge 261 Fahrkartenautomaten von Eisenbahnunternehmen aufgebrochen worden. Das berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Bundespolizei.52 Automaten wurden demnach gesprengt.

Im ersten Halbjahr 2014 habe die Zahl der aufgebrochenen Geräte mit 224 etwa niedriger gelegen, die Zahl der Sprengungen mit 76 hingegen höher. Dem Bericht zufolge war in den vergangenen Monaten allein gut 200 Mal die Deutsche Bahn von Aufbrüchen oder Sprengungen betroffen. Im gesamten Jahr 2014 seien 392 Automaten betroffen gewesen.

Die Deutsche Bahn hatte im März die Zahl der aufgebrochenen Automaten im vergangenen Jahr mit rund 380 angegeben. Da die Automaten recht häufig geleert würden, umfasse die mögliche Beute oft nur wenige hundert Euro. Der Ersatz eines beschädigten Automaten könne aber bis zu 30.000 Euro kosten.

Um die Aufbrüche unattraktiver zu machen, setzt die Bahn nach eigenen Angaben unter anderem auf Farbpatronen, die in den Geldkassetten der Geräte angebracht sind. Bei Erschütterung durchtränken sie alle Geldscheine mit nicht ablösbarer Farbe und machen sie damit wertlos.

afp

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