Atommüll-Endlager

Bergleute aus Gorleben werden arbeitslos

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Foto: Bekommen keine Vertragsverlängerung: die Kumpel des Erkundungbergwerks für Atommüll in Gorleben.

Gorleben - Bis zu 70 Kumpel aus dem Erkundungsbergwerk für ein mögliches Endlager für hoch radioaktiven Atommüll in Gorleben werden sich am Freitag arbeitslos melden. In einem Protestzug wollen sie am Morgen durch Lüchow zum Arbeitsamt ziehen, kündigte der Betriebsratsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE), Peter Ward, am Dienstag an.

Weil die Verträge in drei Monaten auslaufen würden, seien die Kollegen zu diesem Schritt gezwungen, sagte Ward.

Seit Wiederaufnahme der Erkundungsarbeiten seien wegen der unsicheren politischen Lage nur Zwei-Jahres-Verträge vergeben worden und diese liefen zum 30. September aus.

Insgesamt seien rund 120 Kumpel betroffen. Bund und Länder hatten im November beschlossen, 2012 mit der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll neu zu beginnen.

dpa

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