Grubenunglück

Bergleute starben an CO2-Vergiftung

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Foto: Nach dem schweren Grubenunglück in Thüringen steht nun fest: Die drei Bergleute starben an einer CO2-Vergiftung.

Unterbreizbach/Meiningen - Drei Bergleute kamen bei dem schweren Grubenunglück in Thüringen ums Leben. Jetzt ist klar: Sie starben an einer CO2-Vergiftung.

Eine sehr hohe Kohlendioxid-Konzentration ist für den Tod von drei Bergleuten in der Thüringer Kali-Grube Unterbreizbach verantwortlich. Das gehe aus dem vorläufigen Obduktionsergebnis der Leichen hervor, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Meiningen, Jochen Grundler, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

Kohlendioxid führt in hoher Konzentration zu Bewusstlosigkeit und Atemstillstand. Bereits kurz nach dem schweren Unglück am Dienstag war vermutet worden, dass die drei Bergleute im Alter von 24, 50 und 56 Jahren in 700 Metern Tiefe erstickt sind. Bergamt und Staatsanwaltschaft untersuchen, wie es zu dem Gasausbruch nach einer Routinesprengung kommen konnte.

dpa

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