Autobahnsperrung aufgehoben

Blindgänger in Braunschweig erfolgreich entschärft

Braunschweig - Etwa 2900 Menschen mussten wegen des Fundes einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Mittwochabend in Braunschweig kurzfristig ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Auch die Autobahn 2 war zeitweise voll gesperrt.

Der Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg war am Nachmittag in einem Waldgebiet entdeckt worden – nach Angaben der Stadt Braunschweig „im Rahmen von Kampfmittelsondierungsarbeiten“. Eigentlich ist das keine Seltenheit, aber weil die Verantwortlichen die Bombe als besonders gefährlich einstuften, ordneten sie die sofortige Evakuierung an. Der Blindgänger sollte noch am selben Abend entschärft werden. Etwa 375 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren im Einsatz.

Rund2900 Bewohner mussten dafür ihre Wohnungen verlassen – vor allem im Stadtteil Rühme, aber auch im südlichen Wenden und Bienrode sowie im westlichen Teil Kralenriedes. Lautsprecherfahrzeuge fuhren durch die Straßen und forderten die Anwohner auf, ihre Häuser zu räumen, Feuerwehrleute kontrollierten die Wohnungen.Die Entschärfungsarbeiten sollten eigentlich gegen 20Uhr beginnen, verzögerten sich jedoch aufgrund der Evakuierungsmaßnahme um fast 75 Minuten. Gegen 21.46 Uhr konnten die Braunschweiger in ihre Wohnungen zurückkehren. Bis dahin diente ein Schulzentrum in Wenden als Ausweichquartier.

Während der Entschärfung gesperrt wurde auch das Autobahnkreuz Braunschweig-Nord, an dem die A 2 auf die A 391 trifft. Es bildeten sich lange Staus.

sur/sup

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