Rock am Ring in Mendig

Blitzeinschlag verletzt 33 Festivalbesucher

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Foto: Das Campinggelände des Festivals "Rock am Ring" auf einem ehemaligen Militärflugplatz in Mendig.

Mendig - Bei einem Unwetter mit Blitzeinschlag sind auf dem Festival "Rock am Ring" zahlreiche Besucher verletzt worden, sechs davon schwer. Ministerpräsidentin Malu Dreyer macht sich an der Unglücksstelle in Mending persönlich ein Bild der Lage.

Bei mehreren Blitzeinschlägen auf dem Gelände des Festivals Rock am Ring sind insgesamt 33 Menschen verletzt worden. Die Blitze schlugen bei einem Unwetter in der Nacht auf Samstag an mehreren Stellen ein, wie Polizei und Veranstalter berichteten. Schwerere Verletzungen habe es nicht gegeben, die Betroffenen seien in Krankenhäuser gebracht worden und könnten spätestens an diesem Sonntag wieder entlassen werden. Verletzt wurden sowohl Mitarbeiter des Festivals als auch Besucher.

Das Programm solle wie geplant weitergehen, kündigte Veranstalter Marek Lieberberg an. Wegen des Unwetters war das Festival in der Nacht abgebrochen worden.

Vom Blitz getroffen wurde unter anderem der Backstage-Bereich einer der Bühnen sowie einer der Campingplätze. Keiner der Verletzten wurde den Angaben zufolge direkt getroffen. Ursache der Verletzungen, darunter Herz-Kreislauf-Probleme, seien unter anderem indirekte Stromschläge infolge der Blitzeinschläge gewesen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) machten sich vor Ort am Samstagvormittag ein Bild der Lage. Sie lobten den Einsatz der Rettungskräfte, die besonnen reagiert hätten. "Die Sicherheit der vielen zehntausend Zuschauer hat immer im Fokus gestanden", hieß es in einer Mitteilung.

dpa

7792022

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