Spendenaktionen

„Brot für die Welt“ und „Adveniat“ starten

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Foto: Am ersten Adventssonntag haben bundesweit die Spendenaktionen „Brot für die Welt“ und „Adveniat“ begonnen.

Bremen/Osnabrück - Am ersten Advent haben die Kirche ihre bundesweiten Spendenaktionen gestartet. „Brot für die Welt“ bekämpft den Hunger auf der Erde, „Adveniat“ unterstützt Bildungsinitiativen für benachteiligte Menschen.

Die bundesweiten kirchlichen Spendenaktionen „Brot für die Welt“ und „Adveniat“ haben am Sonntag mit Gottesdiensten in Bremen und Osnabrück begonnen. Die evangelische Aktion „Brot für die Welt“ steht unter dem Motto „Land zum Leben - Grund zur Hoffnung“. Sie weist damit besonders auf den Zusammenhang zwischen dem weltweiten Verlust an Ackerland und Hunger hin. Schwerpunkt von „Brot für die Welt“ ist in diesem Jahr Angola. Im vergangenen Jahr hatte die Aktion mehr als 55 Millionen Euro Spenden erhalten.

Die katholische Hilfsaktion „Adveniat“, die auf Lateinamerika zielt, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hunger nach Bildung“. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt Adveniat kirchliche Initiativen für benachteiligte Menschen in Lateinamerika und der Karibik. Die Projekte werden mit jährlich rund 40 Millionen Euro gefördert.

In Bremen erklärte Pastor Renke Brahms zum Auftakt der Spendenaktionen „Brot für die Welt“ 842 Millionen Menschen auf der Welt müssten hungern. „Mit dem kleinsten Beitrag können wir schon etwas bewirken“, sagte Bremens früherer Regierungschef Henning Scherf in dem Gottesdienst in der Kirche St. Stephani. Pastor Brahms sagte in einer Predigt, für den Hungertod von 8,8 Millionen Menschen jedes Jahr seien alle Erdbewohner mit verantwortlich - durch ihren Lebensstil und durch einen Mangel an Solidarität.

Beim Start der katholischen „Adveniat“-Aktion sagte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode laut Redemanuskript: „Den Hunger und den Durst nach Bildung zu stillen, ist konkreter Liebesdienst an den Menschen überall - besonders in Chile und in Lateinamerika, mit denen wir uns heute besonders verbunden wissen.“

dpa

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