Flugzeugunglück in San Francisco

Bruchpilot war noch im Training

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Foto: Bei der Bruchlandung einer Boeing sind in San Francisco zwei Menschen ums Leben gekommen.

San Francisco - Neue Details nach der fatalen Bruchlandung des südkoreanischen Passagierflugzeugs in San Francisco: Der Bruchpilot hat zwar mehrere tausend Flugstunden absolviert - ist aber noch nie zuvor mit einer Maschine des verunglückten Typs auf den Flughafen von San Francisco gelandet.

Der Bruchpilot von San Francisco war nach offiziellen Angaben noch im Training für Flüge mit einer Boeing 777. Der ansonsten erfahrene Flugzeugführer habe noch nie zuvor eine Maschine des verunglückten Typs auf den Flughafen von San Francisco gelandet, sagte eine Sprecherin des südkoreanischen Verkehrsministeriums in Sejong. "Der Pilot befand sich für Flüge mit einer Boeing 777 noch im Übergangstraining."

Der Flug nach San Francisco sei aber für Piloten im Training nicht ungewöhnlich. Der betroffene Pilot habe zuvor eine solche Maschine neunmal gelandet und 43 Flugstunden mit einer Boeing 777 hinter sich gehabt. Nach Angaben der Fluggesellschaft Asiana Airlines hatte der Pilot insgesamt etwa 10 000 Flugstunden absolviert.

Nach der fatalen Bruchlandung der Maschine wollten weder die amerikanischen noch südkoreanischen Behörden bisher von einem Pilotenfehler sprechen.

Bei dem Unglück am Samstag waren zwei Chinesinnen ums Leben gekommen. Eines der beiden 16-Jährigen Mädchen wurde offenbar von einem Rettungswagen überfahren. Nach US-Medienangaben deuteten die Verletzungen darauf hin. Eine Obduktion werde die Todesursache bei beiden klären.

Mindestens sechs der gut 180 Verletzen waren laut einer Krankenhaussprecherin auch am Sonntagabend noch in kritischer gesundheitlicher Verfassung. Insgesamt überlebten 305 Menschen. "Wir haben sehr viel Glück gehabt, dass wir so viele Überlebende haben", sagte der Bürgermeister der Stadt, Ed Lee.

"Das hätte viel schlimmer sein können." "Wir sind sehr dankbar, dass es nicht mehr Tote gab", sagte Hersman.

dpa

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