Interaktive Karte

Corona-Risikogebiete aktuell: RKI-Warnungen im Überblick - in Europa und weltweit

Das Robert Koch-Institut definiert während der Corona-Pandemie Risikogebiete.
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Das Robert Koch-Institut definiert während der Corona-Pandemie Risikogebiete.

Wohin kann ich reisen und wohin vielleicht lieber nicht? Eine aktuelle Übersicht über die Corona-Risikogebiete, die das Robert Koch-Institut festlegt.

  • Das Robert Koch-Institut definiert Corona*-Risikogebiete, je nach lokaler Pandemie-Lage.
  • Wer aus diesen Ländern und Regionen nach Deutschland einreist, muss sich testen lassen.
  • Welche Staaten, Regionen und Städte aktuell als Corona-Risikogebiet gelten finden Sie in unserer interaktiven Karte.
  • Grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und die Corona-News aus Deutschland finden Sie hier. Außerdem bieten wir Ihnen in einer Karte die aktuellen Fallzahlen in Deutschland.

Berlin - Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem. Auch die Bundesregierung ergreift immer wieder neue Maßnahmen und passt ihre Strategie an, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Während die Grenzen zeitweise komplett geschlossen waren, sind seit Mitte Mai Urlaubs- und andere Reisen auch ins Ausland wieder möglich. Jedoch steht die weltweite Corona-Situation unter ständiger Beobachtung und Neubewertung.

Je nach Infektionslage stuft das Robert Koch-Institut (RKI) in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung bestimmte Staaten und Regionen als Corona-Risikogebiete ein. Wer dennoch in diese Gebiete reist oder in den Urlaub fährt, muss bei der Rückkehr in Deutschland damit rechnen, einen Corona-Test machen zu müssen. Seit Anfang August gilt für Reiserückkehrer aus den RKI-Risikogebieten eine Testpflicht. Fällt dieser positiv aus, erfolgt eine 14-tägige Quarantäne.

Urlaub trotz Corona: Risikogebiete in Europa

Die folgende Karte zeigt an, ob ein Land laut RKI als Risikogebiet (rot) eingestuft ist oder nicht (grau). Länder, die orange erscheinen, gelten teilweise als Risikogebiet, weil einzelne Städte oder Regionen betroffen sind. Die Karte kann bewegt und vergrößert werden. Mit Klick auf ein Land können Sie weitere Informationen abrufen. Weiter unten im Text finden Sie zusätzlich eine Weltkarte.

Die jeweilige Bewertung wird laut RKI anhand von zwei Stufen festgelegt. Zum einen wird erfasst, in welchen Staaten und Regionen in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert wurden. Zudem werden für Gebiete, die den Grenzwert unterschreiten, weitere Merkmale herangezogen.

Kriterien wie die Testkapazität, die Zahl der durchgeführten Tests pro Einwohner, die ergriffenen Maßnahmen und die Verlässlichkeit der Informationen spielen bei der Bewertung eines Staats eine Rolle. Diese Einschätzung trifft maßgeblich das Auswärtige Amt auf Grundlage der Informationen der deutschen Auslandsvertretungen. Außerdem sind das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat an der Bewertung der Risikogebiete beteiligt.

Interaktive Karte: Corona-Risikogebiete weltweit

Während Wissenschaftler weltweit das Corona-Virus erforschen* und daran arbeiten Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln, gilt derzeit vor allem eine hohe Testkapazität als vielversprechend, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Urlaub trotz Corona: Wer aus RKI-Risikogebieten zurückkommt, muss in Quarantäne

Eine neue Muster-Quarantäneverordnung für Einreisende aus Risikogebieten gilt seit dem 8. November. Diese schreibt vor, dass Personen, die aus dem Ausland einreisen, müssen sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Sie müssen sich über die Website einreiseanmeldung.de registrieren. Frühestens nach fünf Tagen kann ein Coronatest gemacht werden, der die Quarantänepflicht beendet. Die Regelung kann aber in jedem Bundesland anders umgesetzt werden.

Woher stammen die Daten? Die Information, ob ein Staat als Risikogebiet gilt oder nicht, beziehen wir vom Robert Koch-Institut. Wir integrieren diese in die Karten, überprüfen die Daten permanent und halten die Informationen aktuell.

Von Luisa Billmayer und Philipp David Pries *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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