Tatverdächtiger in Lübeck festgenommen.

DNA-Spuren sollen Mord an Joggerin aufklären

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Die Polizei hat am Donnerstag in Lübeck-Eichholz einen Tatverdächtigen festgenommen.

Lübeck - Nach der Verhaftung eines Tatverdächtigen im Fall der getöteten Joggerin aus Lübeck laufen die Ermittlungen weiter. Zahlreiche Spuren müssten ausgewertet werden, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft am Freitag in Schwerin mit.

Die Kriminalisten hätten aus der Wohnung des 45 Jahre alten Tatverdächtigen in Lübeck verschiedene Dinge mitgenommen. Zudem sollen die DNA-Spuren vom Tatort im Wald bei Herrnburg (Nordwestmecklenburg) mit Spuren von anderen Tatorten verglichen werden. Die Ermittler prüfen auch Parallelen zu anderen Fällen. So soll ermittelt werden, ob der 45-Jährige als Täter für bislang ungeklärte Straftaten infrage kommt.

Ein Spezialkommando der schleswig-holsteinischen Polizei hatte den Mann in der Nacht zu Donnerstag in dessen Wohnung festgenommen. Das Amtsgericht Schwerin erließ noch am selben Tag Haftbefehl. Der 45-Jährige steht in dringendem Verdacht, die 29-jährige Anna-Lena U. beim Joggen im Wald zwischen der Hansestadt und der Ortschaft Herrnburg überfallen und getötet zu haben. Bislang schweigt der Mann zu den Vorwürfen, wie es hieß.

dpa/sag

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