Vergewaltigungsvorwurf

DNA-Untersuchung von Soldaten in Bückeburg gestartet

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Foto: Nach der Vergewaltigung einer Soldatin in der Bückeburger Jägerkaserne hat nun die DNA-Reihenuntersuchung begonnen.

Bückeburg - Mehr als sieben Monate nach Bekanntwerden des Vergewaltigungsvorwurfs in der Bückeburger Jägerkaserne hat die DNA-Reihenuntersuchung von 36 Soldaten begonnen.

Zunächst seien am Dienstag 21 Soldaten gebeten worden, freiwillig eine Speichelprobe abzugeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, André Lüth, am Mittwoch. Die 36 Soldaten hätten zum Tatzeitpunkt in derselben Staffel gearbeitet wie die Frau.

Die Soldatin war nach eigenen Angaben am 12. August vergangenen Jahres in der Kaserne von einem Unbekannten vergewaltigt und dann gefesselt in einen Spind gesperrt worden. Die Ermittler prüfen auch, ob die 26-Jährige die Vergewaltigung erfunden hat, nachdem es imDezember entsprechende Berichte gegeben hatte.

dpa

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