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Dorf rettet letzte Kneipe mit irrer Aktion

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Das letzte Gasthaus im Dorf wurde gerettet
Das letzte Gasthaus im Dorf wurde gerettet © dpa / Carmen Jaspersen

Um das letzte Gasthaus im Dorf zu retten, hat eine Initiative aus dem niedersächsischen Handorf-Langenberg mehr als 200 000 Euro zusammenbekommen.

Handorf-Langenberg- „Wir haben es tatsächlich geschafft. Wir haben 208 000 Euro eingesammelt“, sagte Maik Escherhaus am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der 40-Jährige hatte das Projekt gemeinsam mit zwei anderen Männern ins Leben gerufen.

Bis Mittwoch konnten Frauen und Männer Anteile von je 250 Euro zeichnen, um eine Genossenschaft zu gründen und das Gasthaus „Zum Schanko“ zu kaufen. Mindestens 200 000 Euro mussten zusammenkommen. Nach dem Kauf soll das Gebäude mit Hilfe von öffentlicher Förderung renoviert und über Pächter weiter betrieben werden. Nachdem der letzte Wirt der Kneipe 2017 gestorben war, hatte sich kein Nachfolger gefunden.

Mit viel Aufwand konnte das letzte Gasthaus im Dorf vorerst gerettet werden
Mit viel Aufwand konnte das letzte Gasthaus im Dorf vorerst gerettet werden © dpa / Carmen Jaspersen

Bürgerinitiativen zur Rettung von dörflichen Gasthäusern gibt es nach Angaben des Genossenschaftsverbandes bundesweit. Die genaue Zahl ist allerdings unbekannt. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sieht „kein Massenphänomen“, wie jüngst die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes, Ingrid Hartges, in Berlin sagte.

dpa

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