Bombenentschärfung im Landkreis Gifhorn

Dorf wegen Weltkriegsbombe evakuiert

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Foto: Ein mutmaßlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg soll heute im Kreis Gifhorn entschärft werden.

Gerstenbüttel/Müden - Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe mussten am Freitagvormittag rund 350 Einwohner eines Dorfes im Landkreis Gifhorn ihre Häuser verlassen. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte den britischen Fünf-Zentner-Blindgänger bei Gerstenbüttel in nur zweieinhalb Minuten.

Der Blindgänger war in einem nahen Waldstück gefunden worden. Für die Evakuierungsarbeiten räumte die Polizei das gesamte Dorf Gerstenbüttel und Teile der angrenzenden Ortschaft Müden (Aller). Gegen 12.30 Uhr gaben die Einsatzkräfte schließlich Entwarnung, die Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Der Kampfmittelräumdienst steckt in einer anstrengenden Woche. Vergangenen Sonntag musste er zwei Blindgänger in Langenhagenentschärfen, am Montagabend eine Weltkriegsbombe am Bahnhof von Braunschweig. Zudem hatten am Mittwoch Kinder in Osnabrück und Buxtehude eine Handgranate und eine Panzerpatrone gefunden, die der Kampfmittelräumdienst ebenfalls unschädlich machen musste.

isc

Das Dossier zu den Bomben

Was machen Bombenentschärfer eigentilch dort, wo nach der Evakuierung keiner mehr hin darf? Wie viele Blindgänger werden wir in Zukunft noch finden? Und was passiert mit den Bomben, wenn sie entschärft sind? Antworten auf diese Fragen und mehr finden Sie in unserem Bomben-Dossier.

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