Auto rast in Menschenmenge

Drei Menschen sterben vor Verbotener Stadt

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Bei einem Zwischenfall vor der Verbotenen Stadt in Peking sind am Montag mindestens drei Menschen gestorben.

Peking - Drei Menschen sind vor der Verbotenen Stadt in Peking getötet worden, als ein Auto in eine Menschenmenge gefahren ist. Der Jeep sei am Montag in eine Brücke gekracht und habe Feuer gefangen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Für den Fahrer und zwei Passagiere sei jede Hilfe zu spät gekommen. Elf Touristen und Polizisten seien verletzt worden. Sie wurden in naheliegende Krankenhäuser gebracht. Zu ihrem Zustand wurde zunächst nichts bekannt.

Fotos in Sozialen Netzwerken zeigen ein brennendes Auto an der Jinshui-Brücke, unmittelbar vor dem Eingang zur Verbotenen Stadt. Mehrere Menschen berichteten online von einer Explosion. Von offizieller Stelle gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Normalerweise ist der Bereich am Eingang zur Verbotenen Stadt für Autos gesperrt.

Die Verbotene Stadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist eines der meistbesuchten Touristenziele Chinas. Bis zur Revolution 1911 residierten die letzten Kaiser Chinas in dem Palast im Zentrum Pekings.

dpa

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