Wichtigster Musikpreis

Drei Niedersachsen für Grammy nominiert

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Northeim - Gespanntes Warten auf die wohl wichtigsten Musikpreise der Welt: Bei einer großen Gala werden in der Nacht zum Montag in Los Angeles zum 57. Mal die Grammys verliehen. Auch drei Niedersachsen hoffen auf eine Auszeichnung.

Drei Niedersachsen mit Hoffnungen auf einen Grammy:Für die Verleihung der weltweit wichtigsten Preise der Musikbranche sind auch der Osnabrücker DJ Robin Schulz sowie der Northeimer Tonstudio-Inhaber Günter Pauler und sein Toningenieur Hans-Jörg Maucksch nominiert. Die Auszeichnungen sollten in der Nacht zum Montag deutscher Zeit in Los Angeles verliehen werden.

DJ Robin Schulz ging mit „Waves“ für den Grammy für die beste Remix-Aufnahme ins Rennen. Der Osnabrücker war mit der Bearbeitung des Songs, der eigentlich von dem niederländischen Rapper Mr. Probz stammt, bis auf Platz eins der deutschen Charts geklettert. Der 27-Jährige schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle, seine Nachfolge-Single „Prayer in C“ wurde zumSommerhit des Jahres 2014 gekürt.

Der Northeimer Tonstudio-Inhaber Günter Pauler und sein Toningenieur Hans-Jörg Maucksch waren in der Kategorie „Bestes Surround-Sound-Album“ nominiert. Pauler und Maucksch waren für die Aufnahmen der nominierten CD mit ihrer gesamten Technik nach China gereist. Die chinesische Sängerin Song Zuying und ein teilweise mit traditionellen chinesischen Instrumenten spielendes Orchester vertonten dort mit Hilfe der Niedersachsen chinesische Liebesgedichte im Dolby-Surround-Verfahren. Dabei fühlen sich Zuhörer, als stünden sie mitten im Raum.

Alle drei Grammy-Kandidaten aus Niedersachsen wollten eigens zur Verleihung nach Los Angeles fliegen. „Ich bin sehr gespannt und natürlich auch schon ganz aufgeregt“, hatte Schulz im Vorfeld der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) verraten. Sogar eine Dankesrede hatte der Remixer schon für den Fall des Sieges formuliert: „Die Rede habe ich sogar schon in- und auswendig gelernt.“

Auch die Northeimer hatten sich auf ihren Auftritt in Los Angeles vorbereitet. Ein regionaler Herrenausstatter hatte ihnen eigens festliche Kleidung auf den Leib geschneidert. „Das war nötig“, sagt Pauler: „Einen schwarzen dunklen Anzug hatte ich vorher nämlich nicht.“

dpa

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