Deutscher Lehrerpreis

Ehrung für Lehrer aus Niedersachsen

Dorothee Rohde (li.) und Birgit Schoedel.

Berlin - Gute Lehrer bekommen gute Noten: Bei der Verleihung des Deutschen Lehrerpreises am Montag in Berlin wurden auch zwei Lehrerinnen aus Oldenburg sowie ein Lehrer aus Stade ausgezeichnet.

Mehr als ein Dutzend Pädagogen wurden gestern mit dem Deutschen Lehrerpreis 2013 ausgezeichnet. Auch ein Lehrer und ein Team aus Niedersachsen zählen zu den Preisträgern.

Die Liebfrauenschule in Oldenburg wurde für ihr Seminarfach Revue ausgezeichnet. Hier haben Schülerinnen und Schüler in ihren letzten beiden Abiturjahren die abendfüllende Aufführung „Hin und weg“ mit dem Themenschwerpunkt Reisen vorbereitet. Inhalte aus Deutsch, Geschichte, Musik und Kunst wurden darin integriert. „Da steckt schon viel Arbeit drin“, sagte Dorothee Rohde, die das Projekt gemeinsam mit Birgit Schoedel leitete. Rohde freute sich besonders, dass die Gruppe so viel Einsatz zeigte, auch an den Wochenende übte und daraus eine Revue entstand, mit vielen verschiedenen Elementen - von Goethe bis Hip-Hop. Das Projekt erhielt den mit 1000 Euro dotierten Sonderpreis der Jury.

Dennis Röder vom Gymnasium Athenaeum in Stade wurde von seinen Schülern für einen Preis vorgeschlagen. Der Lehrer für Englisch und Geschichte sei fair, arbeite transparent und auf höchstem Niveau, lautete das Schülerurteil, das die Jury überzeugte.

Insgesamt wurden 16 Pädagogen und sechs Lehrerteams für ihre Arbeit mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Der Preis wird seit 2009 von der Vodafone-Stiftung und dem Deutschen Philologenverband an besonders engagierte Kollegen vergeben. In diesem Jahr haben sich knapp 3500 Lehrer und Schüler mit ihren Vorschlägen beteiligt. Wer einen seiner Lehrer oder ein eigenes Schulprojekt für den Preis im kommenden Jahr vorschlagen will, hat ab sofort unter www.lehrerpreis.de die Möglichkeit dazu.

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