Nach Zerstückelung eines Hannoveraners

Ort eines Verbrechens als Urlaubsdomizil

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Foto: Das Absperrband ist mittlerweile verschwunden: Die Pension im Gimmlitztal (Osterzgebirge), in der im November 2013 ein Geschäftsmann aus Hannover getötet wurde.

Reichenau - Eine Pension im Erzgebirge, in der im November ein Geschäftsmann aus Hannover getötet und zerstückelt wurde, ist seit Mitte Juni wieder als Feriendomizil buchbar.

Das Anwesen in Reichenau im Gimmlitztal (Sachsen) heißt in Anlehnung an seine 150-jährige Geschichte "Sommerfrische Illingmühle - Die Weinputtenpension", wie die in Gründung befindliche Gesellschaft SIM Tourism als Betreiber am Mittwoch bestätigte.

Mehrere Medien hatten zuvor über einen Verkauf des Hauses berichtet. 13 Engagierte aus ganz Deutschland wollten dem "schlimmen Ereignis und den negativen Medienberichten" etwas Positives entgegensetzen, hieß es. Ein Beamter des Landeskriminalamtes soll den Mann in dem Haus getötet haben. Er sitzt in Untersuchungshaft.

dpa

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