Rodeln, wedeln, langlaufen

Endlich ist der Schnee da!

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Winterfreuden: Skifahrer auf dem Wurmberg in Braunlage. In den Zeugnisferien nutzen viele Touristen die Zeit für einen Kurzurlaub im Harz.

Hannover - Pünktlich zum Beginn der Zeugnisferien erstrahlt der Harz in winterlichem Weiß. Skifahrer und Rodler können sich auf ideale Bedingungen in den Skigebieten rund um den Harz freuen. Viele Touristen sind bereits vor Ort, sodass spontan Reisenden empfohlen wird, eher die kleineren Orte anzusteuern.

Pünktlich zum Beginn der Zeugnisferien am Freitag erstrahlt der Harz in winterlichem Weiß. Skifahrer können sich auf ideale Bedingungen in Braunlage und Torfhaus, Hohegeiß und St. Andreasberg, Hahnenklee und Schulenberg freuen. „Wir rechnen damit, dass die Orte hier in der Region in den kommenden Tagen sehr gut besucht sein werden“, sagt Christin Faust, Sprecherin des Harzer Tourismusverbands.

In den Hotels und Pensionen sind schon viele Übernachtungsmöglichkeiten vergeben. „Wir sind sehr gut gebucht“, sagt Faust. Vor allem in Braunlage und Torfhaus gebe es „nur noch das eine oder andere Einzel- oder Doppelzimmer“. Für Familien aber stehen die Chancen, an den beiden Orten noch eine Unterkunft zu finden, eher schlecht: „Viele Familien haben schon im Vorfeld gebucht, um im Harz ein verlängertes Wochenende zu verbringen“, sagt die Verbandssprecherin.

Sie empfiehlt Familien und spontan Reisenden, eher die kleineren Orte anzusteuern. „In Clausthal-Zellerfeld, Bad Sachsa und St. Andreasberg stehen die Chancen sicherlich besser.“ Ob dort noch Betten frei sind, könne man bei den örtlichen Tourismusverbänden erfragen, sagt Faust. Ansonsten empfiehlt sie, einen Tagesausflug in den Harz zu unternehmen.

Skifahrer und Rodler finden zurzeit gute Schneeverhältnisse vor. Auf dem Wurmberg in Braunlage etwa lagen gestern bis zu 50 Zentimeter Schnee bei einer Temperatur von minus vier Grad. In Hohegeiß ist die Schneedecke bis zu 35 Zentimeter hoch, im Ort St. Andreasberg 30 Zentimeter und in Torfhaus 40 Zentimeter.

Familien empfiehlt Christin Faust unter anderem, nach Hahnenklee zu fahren. „Dort gibt es eine Familienabfahrt, die ein wenig breiter ist und nicht so anspruchsvoll.“ Zudem könnten Eltern mit ihren Kindern einen Übungshang für Abfahrt nutzen sowie eine Übungsloipe für Langlauf. Auch der Matthias-Schmidt-Berg in St. Andreasberg biete familienfreundliche Bedingungen: Erwachsene könnten Ski fahren und trotzdem ihre Kinder auf der Rodelstrecke im Auge behalten, sagt die Sprecherin. Auch dort gebe es einen breiten Hang.

Laut Prognose meint es das Wetter auch an den kommenden Tagen mit dem Harz und seinen Ski fahrenden Gästen gut. Zwar wird die Sonne hinter den Wolken bleiben - aber es soll weiterhin schneien. Die Anreise dürfte nach Fausts Einschätzung trotzdem keine großen Probleme bereiten: „Schneeketten sind nicht notwendig“, sagt sie. „Unsere Winterdienste leisten hier sehr gute Arbeit.“ Wer umsichtig fahre und Winterreifen aufgezogen habe, müsse keine besonders schwierigen Verkehrsverhältnisse befürchten.

Im Harz finden nicht nur Skifahrer und Rodler Strecken, Pisten und Loipen. Auch Winterwanderern stehen in zahlreichen Orten Wege zur Verfügung. Insgesamt waren am Freitag im Harz 29 von 54 Pisten geöffnet, 316 von 649 Kilometern Loipe gespurt und 30 von 40 Rodelbahnen sowie 249 von 326 Kilometern Wanderwege präpariert.

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