Naturkatastrophen

Erdbebenschwarm trifft Südkalifornien

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Foto: Nicht nur mit Erdbeben hat Kalifornien zu kämpfen: Auch Waldbrände sind in diesem Sommer eine Gefahrenzone.

Los Angeles - Im Süden Kaliforniens sind am Sonntag Dutzende Erdbeben registriert worden. Der US-Sender CNN sprach sogar von mehreren hundert Beben. Das heftigste habe die Stärke 5,5 erreicht. Laut „Los Angeles Times“ waren es mehr als 70 Erdstöße. Es habe nur geringe Schäden gegeben.

Die Erschütterungen im Imperial Valley seien die größte dort registrierte seismische Aktivität seit den 1970er Jahren gewesen, erklärte die Seismologin Lucy Johnson von der US-Behörde USGS. Sie sprach von einem „Schwarm“ von Beben. In den nächsten Tagen sei mit Tausenden solcher Ereignisse zu rechnen, meinte sie.

Der Direktor des Südkalifornischen Erdbebenzentrums, Thomas Jordan, erklärte laut „Los Angeles Times“, dies sei ein „sehr aktiver Schwarm“ gewesen. Am Südrand des San Andreas Grabens sei das nicht ungewöhnlich. Dort habe es solche Phänomene schon früher gegeben. Erdbebenschwarm oder Schwarmbeben bezeichnet eine Häufung von Erdstößen in einem Gebiet und einem bestimmten Zeitraum.

dpa

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