Erbeben

Erdstöße lassen Guatemala keine Ruhe

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Foto: Bereits Mitte letzter Woche hatte das stärkste Beben seit Jahrzehten Guatemala erschüttert, mehr als 50 Leute starben. Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bebte nun erneut die Erde.

Guatemala-Stadt - Die Erde in Guatemala kommt nicht zur Ruhe. Ein neues kräftiger Erdstoß erschütterte erneut den Westen des Landes.

Nur wenige Tage nach einem schweren Erdbeben ist der Westen Guatemalas am Sonntagnachmittag (Ortszeit) erneut von einem Erdstoß erschüttert worden. Das Beben, dessen Epizentrum sich vor der Pazifikküste des Departements Retalhuleu befand, hatte nach Angaben des guatemaltekischen seismologischen Dienstes (Insuvimeh) eine Stärke von 6,2. Berichte über Schäden oder eventuelle Opfer lagen zunächst nicht vor.

Mitte der vergangenen Woche hatte ein Beben der Stärke 7,2 an gleicher Stelle über 2000 Häuser zerstört und nach neuesten offiziellen Angaben vom Wochenende 44 Menschen getötet. Zuvor hatten die Regierung und Rettungskräfte von 52 Toten gesprochen.Während des neuen Erdstoßes musste, wie lokale Medien am Sonntag berichteten, Präsident Otto Pérez eine Pressekonferenz unterbrechen, bei der er über die Hilfe für die Erdbebenopfer der vergangenen Woche berichtete.

Auch am Sonntag rannten die Menschen in der Stadt San Marcos, die in der vergangenen Woche am stärksten betroffen war, in Panik auf die Straßen, wie die Zeitung „Prensa Libre“ berichtete. Das Beben war nach Medienberichten im ganzen Land zu spüren. Nach ersten Berichten kam es in den Bergen der Region zu Erdrutschen. Eddy Sánchez, der Chef des Insuvimeh, sagte im Radio, er erwarte, dass die seismische Aktivität noch wochenlang anhalten könne.

dpa

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