Entgleister Kieszug

Erneut Unfall mit Unglückswaggons von Peine

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Im Juni 2010 war in Peine ein Regionalexpress in einen entgleisten Kieszug mit niederländischen Waggons gekracht.

Peine - Gut drei Jahre nach dem Bahnunfall in Peine mit 16 Verletzten ist es mit dem damals als Ursache ausgemachten Wagentyp in Holland erneut zu einem schweren Unfall gekommen. Niederländische Politiker stellten am Donnerstag den Einsatz des Güterwagentyps grundsätzlich infrage.

Der 25 Kilometer vor der deutschen Grenze entgleiste Kieszug behindert unterdessen noch einige Tage den Verkehr von Niedersachsen Richtung Holland. Reisende müssen in Bad Bentheim wegen des Erneuerns von vier Kilometern Gleis in einen Bus umsteigen. Im Juni 2010 war in Peine ein Regionalexpress in einen entgleisten Kieszug mit niederländischen Waggons gekracht. Damals machte die Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle einen schadhaften Radreifen als Ursache aus, ebenso wie bei einer weiteren Entgleisung mit denselben Waggons einen Monat später im sächsischen Falkenberg.

Die Kieswagen gehören dem niederländischen Bahnunternehmen Railpro, das sie an Bahnen auch im Ausland vermietet. Die Waggons wurden ab 1962 gebaut. Auch bei dem Unfall jetzt soll sich ein Radreifen gelöst haben.

r./dpa

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