Putenbetrieb betroffen

Erneuter Vogelgrippe-Fall in Cuxhaven

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Foto: In einem Putenbetrieb in Cuxhaven soll der H5N8-Virus nachgewiesen worden sein.

Cuxhaven - In einem Putenbetrieb im Kreis Cuxhaven ist eine schwach ausgeprägte Variante der Vogelgrippe festgestellt worden. Um den Betrieb in Neuenwalde wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von 1000 bis 1500 Metern eingerichtet, teilte der Landkreis am Montag mit. Auch wurde die Tötung der 23.500 Tiere des Betriebes angeordnet.

Weil sich das Virus bei der Übertragung von einer Pute zur anderen in die stark krankmachende, hoch pathogene Form verändern kann, wurde die Tötung sämtlicher 23.500 Tiere des Betriebes angeordnet. Sie sollte umgehend beginnen. Tiere und tierische Produkte dürfen im Sperrgebiet bis auf weiteres weder herein- noch herausgebracht werden.

Ende vergangenen Jahres war das hochansteckende Vogelgrippen-Virus H5N8 in zwei Mastbetrieben in den Landkreisen Cloppenburg und Emslandfestgestellt worden. Rund 131.000 Tiere mussten daraufhin getötet werden.

Anfang Februar erklärte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) den Vogelgrippenausbruch für beendet.

dpa

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