Hameln

SEK fasst mutmaßlichen Reifenstecher

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Das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei Niedersachsen hat in Hameln einen mutmaßlichen Reifenstecher gefasst.

Hameln - Das Spezialeinsatzkommando der Polizei Niedersachsen hat in Hameln einen mutmaßlichen Reifenstecher gefasst. In der Nacht zu Montag hatte ein Unbekannter im Hamelner Klütviertel die Reifen von etwa 80 Fahrzeugen zerstochen. Da der Tatverdächtige als gefährlich gilt, wurde das SEK angefordert.

Das Spezialeinsatzkommando der Polizei Niedersachsen hat in Hameln einen als gewalttätig eingestuften mutmaßlichen Reifenstecher gefasst. Der 30-Jährige sei bei dem Einsatz in der Nacht zum Mittwoch in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor waren im Hamelner Klütviertel an fast 80 Fahrzeugen die Reifen zerstochen worden. Bei den Ermittlungen kamen die Beamten dem 30-Jährigen durch Hinweise in sozialen Netzwerken auf die Spur. Weil der polizeibekannte Mann zu Gewaltausbrüchen neige und als gefährlich gelte, sei das SEK hinzugezogen worden, sagte der Polizeisprecher. Der 30-Jährige habe sich dann aber widerstandslos festnehmen lassen.

In seiner Wohnung stellten die Ermittler mögliche Tatmesser sicher. Der Verdächtige wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Noch am Mittwoch meldeten sich immer weitere Geschädigte. Bis zum Mittag registrierte die Polizei fast 80 Fahrzeuge, bei denen die Reifen zerstochen wurden, darunter auch Lastwagen, Kleinbusse und Motorräder. Der Sachschaden beträgt rund 15 000 Euro.

dpa

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