Mehr als 130.000 Euro Schaden

Ferrari rast auf A7 in Leitplanke und überschlägt sich

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An dem Ferrari Spider entstand ein Schaden von rund 75.000 Euro - der Fahrer blieb weitgehend unverletzt.

Dramfeld - Ein Ferrari und ein Porsche sind bei einem spektakulären Unfall am Sonntagmorgen auf der A 7 zerstört worden. Der Ferrari-Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 68-jährige Mann war in Richtung Norden unterwegs, als um 8.21 Uhr in Höhe Dreieck Drammetal das Heck seines Ferrari 360 Modena Spider ausbrach. Der Supersportwagen (400 PS) raste in die Mittelleitplanke und überschlug sich. Bei dem Unfall wurden Trümmerteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert, was in Fahrtrichtung Süd zu einem Stau und einem schweren Folgeunfall mit mehreren Beteiligten führte.

Dabei fuhr ein 45-jähriger Mann aus Verden mit seinem Porsche Panamera Turbo (500 PS) zwischen der Mittelleitplanke und der linken Fahrspur- in den wartenden Verkehr. Der Porsche rammte zunächst einen VW Tiguan und dann einen VW Golf. Eines der Autos wurde herumgeschleudert und stieß gegen einen ebenfalls stehenden Mercedes. Bei diesem Unfall wurden Personen nicht verletzt. Bei dem Folgeunfall blieb es bei Sachschäden in Höhe von etwa 55.000 Euro. Der Ferrari mit einem vor dem Unfall aktuellen Wert von 75 000 Euro endete als Totalschaden.

Alle beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die Autobahn in beide Richtungen. Erst nach zwei Stunden konnte die A 7 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Matthias Heinzel

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