Drei Gebäude evakuiert

Feuer in Lüneburger Altstadt ausgebrochen

Lüneburg - In der Lüneburger Altstadt ist am Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Drei Gebäude wurden evakuiert, eine Person wurde verletzt. 120 Feuerwehrleute hatten den Dachgeschossbrand schnell unter Kontrolle – gravierende Auswirkungen auf die Altstadt wie bei einem Brand vor einem Jahr hatte das Feuer nicht.

Nach Auskunft der Polizei war das Feuer kurz vor 7 Uhr im Dachgeschoss eines Fachwerkhauses an der Oberen Uhlinger Straße ausgebrochen. Etwa 15 andere Bewohner auch aus den beiden Nachbarhäusern seien unverletzt in Sicherheit gebracht worden.

Nach Angaben der Feuerwehrsprecherin ist das Dachgeschoss, in dem der Brand ausbrach, stark in Mitleidenschaft genommen. Die Wohnung darunter wurde durch Löschwasser beschädigt. Die Feuerwehr nahm die Dachpfannen des Fachwerkhauses ab, um besser nach Glutnestern sehen zu können. Ursache könnte eine nicht richtig ausgedrückte Zigarettenkippe sein. Der Sachschaden liege nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.

Fast 80 Feuerwehrleute brachten das Feuer unter Kontrolle. Die Häuser in dem Viertel stehen auf einem Salzstock. Auch Jahrzehnte nach Ende des Salzabbaus dauern dort die Absenkungen an. Die engen Gassen mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern sind ein beliebtes Touristenziel, doch können sie bei Bränden die Feuerwehr vor erhebliche Probleme stellen.

Erst im Dezember 2013 war es zu einem verheerenden Brand in der Altstadt gekommen. Im Wasserviertel wurdeein mehrstöckiges Gebäude von Flammen zerstört, das auch als Kulisse für die Fernsehsendung „Rote Rosen“ gedient hatte.

sbü

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