Brand in Elendsviertel von Manila

Feuer zerstört Hütten Hunderter Familien

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Foto: Im Elendsviertel Pasay liegen nach dem Großfeuer etliche Hütten in Trümmern.

Manila - Ein illegaler Stromanschluss in einem philippinischen Elendsviertel hat einen Kurzschluss. Das löst einen Großbrand aus, der Hunderte Slumbewohner obdachlos macht. Am Tag nach der Katastrophe suchen die Menschen nach ihren Habseligkeiten.

Ein Großfeuer in einem Elendsviertel am Rande der philippinischen Hauptstadt Manila hat Hunderte Bewohner obdachlos gemacht. Die Feuerwehr habe große Probleme gehabt, das am Mittwoch (Ortszeit) im Stadtteil Pasay ausgebrochene Feuer zu bekämpfen, sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Starker Wind und geringe Wasserreserven hätten die Löscharbeiten erschwert. Verursacht wurde der Brand nach ersten Ermittlungen von einem Kurzschluss an einem illegalen Stromanschluss.

Ein Bewohner verletzte sich auf der Flucht vor dem Feuer. Ein anderer verlor eine Zeit lang das Bewusstsein. Die Behörden haben eine Sporthalle zur Notunterkunft umfunktioniert. Ganze Familien schlafen dort auf Matten aus Pappe. Am Donnerstag kehrten erste zu den ausgebrannten Häusern zurück, um nach Überresten ihrer Habseligkeiten zu suchen.

dpa

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