Flüchtlinge in Niedersachsen

Film-Institut wird zur Flüchtlingsunterkunft

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Foto: Göttingen beherbergt derzeit rund 700 Flüchtlinge. Bis zum Jahresende werden weitere 600 Menschen erwartet.

Göttingen - Die Stadt Göttingen investiert in die Aufnahme von Flüchtlingen: Für 300.000 Euro wird jetzt das seit Jahren leerstehende frühere Institut für den wissenschaftlichen Film zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Auch auf einem früheren Bundeswehrgelände wird eine Unterkunft gebaut.

Die Stadt Göttingen findet nicht mehr genügend Wohnungen für Flüchtlinge. Deshalb werde jetzt das seit Jahren leerstehende frühere Institut für den wissenschaftlichen Film zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut, sagte ein Sprecher am Dienstag. Das habe der zuständige Ratsausschuss einstimmig beschlossen. Ab Oktober sollen in dem Gebäudekomplex rund 150 Menschen untergebracht werden. Der Umbau koste etwa 300.000 Euro.

Bereits Anfang September soll in Göttingen eine zweite große Unterkunft für etwa 180 Flüchtlinge auf dem früheren Bundeswehrgelände bezugsfertig sein. Die Stadt beherbergt derzeit rund 700 Flüchtlinge. Bis zum Jahresende werden weitere 600 Menschen erwartet.

dpa

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