Aus Ebola-Gebieten

Fluggäste aus Afrika werden kontrolliert

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Brüssel - Flugpassagiere aus den Ebola betroffenen afrikanischen Ländern werden bei ihrer Ankunft am Flughafen von Brüssel kontrolliert. Bei ihnen wird die Körpertemperatur gemessen.

Das bestätigte eine Sprecherin der Fluggesellschaft SN Brussels Airlines. Reisende, die aus den westafrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kommen, müssen demnach ihre Körpertemperatur messen lassen. Falls ein Passagier mehr als 38 Grad Fieber hat, soll er in ein Extrazimmer gebeten werden, um dort einen Fragebogen auszufüllen und mit einem Arzt zu sprechen.

Die Maßnahmen betreffen der Sprecherin zufolge vier ankommende Flüge pro Woche. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga sollen etwa 1000 Passagiere pro Woche überprüft werden. Ähnliche Kontrollen gibt es unter anderem auch in Frankreich und Großbritannien. Damit soll das Einschleppen von Ebola in Europa verhindert werden.

dpa

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