Wegen Mordes angeklagt

Flughafen-Schütze von Los Angeles droht Todesstrafe

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Am Freitag hatte der Mann mit einem Sturmgewehr einen 39-jährigen Beamten der US-Verkehsrsicherheitsbehörde TSA getötet.

Los Angeles - Der Todesschütze vom Flughafen von Los Angeles muss sich wegen des Mordes vor Gericht verantworten. Wird er schuldig gesprochen, droht dem Mann die Todesstrafe.

Staatsanwalt Andre Birotte teilte am Samstag mit, seine Behörde gehe davon aus, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handele. Damit könnte dem 23-Jährigen, der derzeit schwer verletzt im Krankenhaus liegt, im Fall eines Schuldspruches die Todesstrafe drohen.

Die Polizei hatte den Mann mit mehreren Schüssen überwältigt, nachdem er am Freitagmorgen im Terminal 3 mit einem Sturmgewehr einen 39-jährigen Beamten der US-Verkehsrsicherheitsbehörde TSA getötet hatte. Zwei TSA-Kollegen sowie ein Passagier wurden bei der Attacke verletzt.

Als mögliches Tatmotiv gilt Hass auf die Behörde. Medienberichten zufolge wurde in einer Tasche, die der Schütze bei sich trug, ein handschriftlicher Brief gefunden. Darin habe der junge Mann von einer „bewussten Entscheidung“ gesprochen, zu versuchen TSA-Mitarbeiter zu töten. Er wolle „Furcht in ihren verräterischen Köpfen“ auslösen, hieß es der „Washington Post“ zufolge in dem Schreiben weiter.

Der Schütze hatte sich nach Angaben der Bundespolizei FBI mit der Waffe in der Tasche einer Sicherheitskontrolle im Terminal genähert und dann mehrere Male auf den uniformierten TSA-Mitarbeiter gefeuert. Danach habe er eine nahe gelegene Rolltreppe betreten und noch einmal auf den Mann geschossen, zitierte die „Washington Post“ das FBI.

dpa/sag

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