Unglück in Bangkok

Flugzeug rutscht von der Landebahn

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Foto: Ein Airbus A330 ist bei der Landung in Bangkok ins Schlingern geraten und von der Landebahn abgekommen. Nach ersten Angaben der thailändischen zivilen Luftfahrtbehörde klemmte ein Fahrgestell.

Bangkok - Ein Airbus A330 rutscht beim Anflug inBangkok von der Landebahn. Die Passagiere müssen über Notrutschen ins Freie. Erste Untersuchungen haben Erklärungen für den Vorfall.

Ein Passagierflugzeug ist bei der Landung in Bangkok ins Schlingern geraten und von der Landebahn abgekommen. Nach ersten Angaben der thailändischen zivilen Luftfahrtbehörde klemmte ein Fahrgestell des Airbus A330. Der Pilot schaffte es, die Maschine in der Nacht zum Montag zum Stehen zu bringen. Dabei schrammte ein Triebwerk über den Boden. Augenzeugen berichteten von Funken, die sprühten. Die 288 Passagiere kamen über Notrutschen ins Freie. 13 verletzten sich dabei leicht, wie die Fluggesellschaft Thai Airways mitteilte.

Die Maschine - Flug TG679 - kam nach Angaben der Airline aus Guangzhou in China und sollte um kurz vor Mitternacht auf dem Flughafen Suvarnabhumi in der thailändischen Hauptstadt landen. "Nach Angaben der Passagiere landete die Maschine sanft, aber als das Vorderrad aufsetzte, kam die Maschine ins Schlingern und rutschte von der Landebahn", sagte Airline-Chef Sorajak Kasemsuvan im Rundfunk.

Die 14-köpfige Besatzung hätte den oft geübten Notfallplan umgesetzt und alle Passagiere in kürzester Zeit in Sicherheit gebracht. Auf dem Flughafengelände war die Maschine mit dem Cockpit am Boden neben der Landebahn zu sehen. Rettungskräfte hatten im vorderen Teil oberhalb der Fenster ein großes Metallstück aus dem Rumpf geschnitten. Eine der beiden Landebahnen war den ganzen Tag gesperrt.

Die Luftfahrtbehörde warnte vor Verspätungen. Ermittler der zivilen Luftfahrtbehörde waren vor Ort. Die Blackbox mit den Aufzeichnungen technischer Daten werde noch ausgewertet, sagte der Direktor der Behörde, Voradej Harnprasert. Nach ersten Untersuchungen habe es ein Problem mit einem Fahrgestell gegeben.

dpa

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