Keine Hinweise auf Attacke

Fohlen wurde nicht durch Wolf gerissen

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Nicht der Übeltäter: Nach dem Tod eines Fohlens gibt es keine Hinweise auf eine Wolfsattacke.

Bispingen - Als im Mai bei Bispingen ein Fohlen tot aufgefunden wird, ist die Aufregung groß. Unter Verdacht: Der Wolf. Eine Analyse entlastet das Raubtier nun. Laut DNA-Analyse wurde das Fohlen "weder eindeutig noch mit hoher Wahrscheinlichkeit" von einem Wolf gerissen.

Bei dem im Mai im Heidekreis tot gefundenen Fohlen haben die Behörden keine Beweise für einen Wolfsriss finden können. Auch nach DNA-Analysen sei der Tod des Tieres „weder eindeutig noch mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf verursacht“, heißt es in einem Schreiben des zuständigen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) an den Besitzer des betroffenen Gestüts bei Bispingen, wie eine NLWKN-Sprecherin am Donnerstag bestätigte.

Als Todesursache kämen auch eine Totgeburt oder eine Verletzung während der Geburt in Frage. Die Überreste des kurz zuvor geborenen Islandpferdes waren Mitte Mai auf einer Weide entdeckt worden, nur noch der Kopf und ein Teil der Wirbelsäule waren übrig. Dem Deutschen Jagdverband und dem Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ war damals bundesweit kein Fall bekannt, wo ein Wolf ein Pferd oder Fohlen getötet hat.

dpa/sag

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