Schiffsverkehr beeinträchtigt

Frachter kollidieren im Nord-Ostsee-Kanal

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Hafen in Brunsbüttel (Symbolfoto)

Brunsbüttel - Der Zusammenstoß zweier Frachter im Brunsbütteler Hafen hat am Samstag die Durchfahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal behindert. Bei der Kollision im Binnenhafen rund 500 Meter vor der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal seien zwei Container ins Wasser gestürzt und gesunken, sagte ein Sprecher des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes in Brunsbüttel. Der Kanal sei daraufhin zeitweise gesperrt worden.

17 Schiffe im und auf dem Weg zum Kanal mussten demnach vorübergehend gestoppt werden. Nur Schiffe mit niedrigem Tiefgang durften die Stelle zunächst passieren. Nachdem die beiden gesunkenen Container am Nachmittag geortet wurden, wurde der Schiffsverkehr um die Unterwasserhindernisse herumgelenkt. Die Container sollten mit Warntonnen gekennzeichnet werden, die Verkehrsbeschränkungen wurden aufgehoben.

Die beiden an der Kollision beteiligten Containerfrachter „Harm Kiepe“ (Länge: 139 Meter, Breite: 23,90 Meter) und „Empire“ (Länge 171 Meter, Breite 26 Meter) seien beschädigt worden, sagte der Sprecher. Menschen seien aber nicht zu Schaden gekommen. Es seien auch keine umweltschädlichen Stoffe ausgetreten.

dpa

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