Autobahndreieck Braunschweig-Südwest

Freie Fahrt auf der A39

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Foto: Nach drei Jahren sind die Bauarbeiten am Autobahndreieck Braunschweig-Südwest beendet. Die Autofahrer haben auf der A39 endlich wieder freie Fahrt.

Braunschweig - Autofahrer können sich nach drei Jahren Staus und Sperrungen auf freie Fahrt im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest freuen. Eine der größten Baustellen Niedersachsens ist am Mittwoch Geschichte. Das 110-Millionen-Euro Projekt soll die unfallträchtige A2 entlasten.

Nach drei Jahren Staus und Sperrungen haben Autofahrer von Mittwoch an freie Fahrt auf der A39 bei Braunschweig. Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest wird freigegeben. Mit 110 Millionen Euro Baukosten gilt das Dreieck als eines der größten Straßenbauprojekte in den vergangenen Jahren in Niedersachsen. Nach dem Lückenschluss zwischen Braunschweig in Richtung Wolfsburg/Berlin ist die A39 zur Hauptverbindung geworden, erläuterte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstag den Bau.

Die neue Autobahn soll die unfallträchtige A2 bei Braunschweig entlasten. Über das Dreieck und die A39 können Autofahrer aus Richtung Salzgitter/Kassel nun 20 Kilometer östlich die A2 erreichen statt wie bisher nördlich von Braunschweig.

Die Umbauarbeiten hatten im Frühjahr 2009 begonnen. Die anfangs geplanten Kosten von 92 Millionen Euro wurden um 18 Millionen Euro überschritten. Die Bauarbeiten sollten ursprünglich bereits im Juni abgeschlossen sein. Die Terminänderung hätte sich unter anderem durch technisch bedingte Verzögerungen ergeben. „Angesichts der komplexen Verkehrsführung und einer Gesamtbauzeit von mehr als drei Jahren ist das absolut im Rahmen“, sagte Geschäftsbereichsleiter Bernd Mühnickel. Das Dreieck verläuft über der Oker-Niederung, insgesamt mussten 14 Brücken neu gebaut werden, darunter eine Eisenbahnbrücke.

dpa

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