Unfall nahe Peking

Fünf deutsche Ärzte sterben bei Busunglück

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Foto: Der Bus, in dem fünf deutsche Touristen starben, ging nahe Peking in Flammen auf.

Peking - Wahrscheinlich fünf deutsche Ärzte sind bei einem Busunglück nahe der chinesischen Hauptstadt Peking ums Leben gekommen. Auch der Fahrer des Busses sei gestorben, als das Fahrzeug auf der Schnellstraße Peking-Schanghai mit einem Lastwagen zusammenstieß, berichteten staatliche Medien.

Die deutschen Todesopfer gehörten zu einer Ärztegruppe. Das bestätigte die Deutsche Botschaft in Peking. Insgesamt waren demnach 21 Menschen in dem Bus, der auf einer Schnellstraße zwischen Peking und Tianjin auf einen Lastwagen auffuhr und völlig ausbrannte. 19 von ihnen stammten aus Deutschland.

Mindestens 14 Menschen seien verletzt worden. Die Angaben über die Zahl der deutschen Todesopfer gingen wenige Stunden nach dem Unfall indes auseinander. Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua starb außer fünf Deutschen auch der chinesische Busfahrer. Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Peking, die den Verunglückten zu Hilfe eilten, sprachen ebenfalls von wahrscheinlich fünf getöteten Deutschen. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte zunächst den Tod von vier Deutschen.

Chinesische Medien berichteten, dass insgesamt 14 Verletzte im Wuqing-Volkskrankenhaus in Tianjin behandelt würden, zwölf von ihnen seien Deutsche. Drei Verunglückte seien schwer verletzt. Deutsche Diplomaten sagten, die Verletzten seien auf drei Krankenhäuser verteilt worden. Nach Informationen des ZDF stammt die deutsche Reisegruppe aus Bayern.

Laut staatlichen Medien war der Bus auf einer Zubringerstraße auf den Container-Lastwagen aufgefahren. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. Augenzeugen sprachen von „einigen Menschen, die vor den Flammen flüchteten“, meldete Xinhua.

dpa/kas

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