Kandidatur als Bürgermeisterin

Gabriele Pauli will 135 Unterschriften

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Foto: Gabriele Pauli war 2006 als Kritikerin des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) bundesweit bekanntgeworden.

Westerland/Sylt - Einen Tag nach der Bekanntgabe ihrer Kandidatur für das Bürgermeisteramt von Sylt, sorgt Gabriele Pauli für einen Menschenauflauf vor dem Rathaus. Die frühere Fürther Landrätin wirbt um Unterstützung, um als unabhängige Kandidatin zur Wahl zugelassen zu werden.

Die ehemalige Fürther Landrätin Gabriele Pauli hat am Donnerstag mit dem Sammeln von Unterschriften für ihre Kandidatur als Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt begonnen. Direkt vor dem Westerländer Rathaus legte Pauli an einem kleinen Stand auf dem sogenannten Hausfrauenmarkt ihre Listen aus. "Ich komme nicht mehr nach", sagte sie der dpa zum Andrang an ihrem Stand, vor dem sich eine Menschentraube bildete. "Es läuft sehr gut." Paulis Entschluss, für das Amt der Bürgermeisterin kandidieren zu wollen, war am Mittwoch bekanntgeworden.

In der Gemeinde Sylt wird am 14. Dezember der Nachfolger von Petra Reiber gewählt, die nach 23 Jahren - davon 18 als Bürgermeisterin der damals unabhängigen Stadt Westerland - nicht mehr antritt. Damit die parteilose Pauli als Kandidatin zugelassen wird, muss sie 135 Unterschriften von Sylter Bürgern sammeln.

Die frühere CSU-Politikerin und promovierte Politologin, die 2006 als Kritikerin des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) bundesweit bekanntgeworden war, ist seit Monaten im Gespräch für eine Kandidatur gewesen. Im August hatte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt auf der Insel Sylt mit einer Lesung aus ihrem Buch "Die rote Rebellin".

dpa

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