Spiegelglatte Straßen

Gefährliche Glätte sorgt für Unfälle

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Foto: Arbeit gegen die Glätte: Im Norden Deutschlands kam es auch am Dienstag zu Unfällen durch Glatteis.

Hamburg - Überfrierender Regen hat auch am frühen Dienstagmorgen den Berufsverkehr in Teilen Norddeutschlands beeinträchtigt. Die Polizei registrierte vereinzelt Unfälle. Die Region Hannover ist hingegen glimpflich davon gekommen.

Bereits am Montagabend waren bei einem schweren Verkehrsunfall auf eisglatter Fahrbahn zwei Menschen ums Leben gekommen. Das schwere Unglück ereignete sich auf der Bundesstraße 76 kurz hinter Niendorf. Ein mit zwei Frauen besetzter Pkw geriet nach derzeitigen Erkenntnissen wegen plötzlich auftretender Straßenglätte auf die Gegenfahrbahn und prallte seitlich gegen einen entgegenkommenden Geländewagen. Die 55-jährige Beifahrerin des Pkw wurde unmittelbar bei dem Aufprall getötet, die 35-jährige Fahrerin starb nach erfolglosen Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort. Beide Frauen sind Lübeckerinnen. Nachfolgende Autos konnten wegen der Glätte nicht rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Hierbei wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt und eine Fahrerin schwer und eine weitere leicht verletzt.

Glatteis war auch die Ursache für einen Unfall am Montagabend auf der Autobahn 20 bei Bad Segeberg, bei der eine Frau verletzt wurde. Sie war auf der spiegelglatten Straße ins Rutsch geraten und daraufhin mehrmals mit Mittel- und Außenleitplanke kollidiert. Auch am frühen Dienstagmorgen gab es im Norden vereinzelt Glätteunfälle. So krachte es nach Angaben der Polizei etwa auf der Autobahn 21 zwischen Trappenkamp und Bornhöved. Genauere Angaben zu dem Unfall konnten die Beamten zunächst nicht machen.

Wie die Polizei meldet, gab es in der Region Hannover bisher keine Unfälle durch überfrierende Nässe.

dpa/no

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