Germanwings-Absturz

Angehörige trauern an Unglücksstelle

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Angehörige der Opfer des Germanwings-Absturzes treffen an der Unglücksstelle in den französischen Alpen ein.

Seyne-les-Alpes - Viele Angehörige der 150 Opfer des Germanwings-Absturzes waren am Donnerstag an der Unglücksstelle. Die meisten von ihnen bleiben nicht über Nacht.

Die Angehörigen der Opfer des abgestürzten Germanwings-Airbus haben die Gegend um die Unglücksstelle in den französischen Alpen am Donnerstagabend mehrheitlich wieder verlassen. "Die überwiegende Mehrheit der Familien der Opfer ist wieder abgereist", sagte ein Sprecher des französischen Innenministeriums. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten, wie die Busse mit den Angehörigen abfuhren.

Nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers hatten sich am Donnerstag insgesamt 201 Angehörige nahe der Unglücksstelle in den südfranzösischen Alpen eingefunden. Unter ihnen waren demnach 33 Angehörige der Flugzeugbesatzung. Die Angehörigen der Besatzungsmitglieder wurden getrennt von den Angehörigen der Passagiere in den beiden Orten Seyne-les-Alpes und Le Vernet empfangen. Nach Lufthansa-Angaben wollten einige Angehörige die Nacht in Marseille oder der Umgebung verbringen, während andere zurück nach Deutschland oder Spanien reisen wollten.

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Der Germanwings-Airbus A320 war am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Nach Erkenntnissen der französischen Ermittler brachte der deutsche Co-Pilot die Maschine wohl absichtlich zum Absturz. An Bord waren 150 Menschen, darunter 75 Deutsche und 50 Spanier.

Live-Ticker: Co-Pilot (28) ließ Flugzeug mit Absicht abstürzen.

AFP

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