Skihalle

Geschäftsführer des Snow Dome hofft wieder

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ARCHIV - Skifahrer gleiten am 11.01.2007 im Snow Dome in Bispingen (Niedersachsen) die Piste hinunter. Die auch "Heidegletscher" genannte Wintersporthalle steht vor dem Aus. Bis zum 31. März - dem Ostersonntag - solle der Betrieb aber weitergeführt werden

Bispingen - Vielleicht ist doch nicht alles zuende: Nach einem Krisengespräch mit dem Land hofft der Snow Dome auf finanzielle Unterstützung.

Nach einem Krisengespräch zum Snow Dome in Bispingen hat sich Geschäftsführer José Fernandes hoffnungsvoll in Bezug auf eine mögliche Wiedereröffnung geäußert. Das Treffen, zu dem Staatssekretärin Daniela Behrens ins Wirtschaftsministerium nach Hannover eingeladen hatte, sei positiv verlaufen. „Wir wissen die angebotenen Hilfestellungen seitens des Landes Niedersachsen sehr zu schätzen, erachten dies auch nicht als selbstverständlich“, sagte der Geschäftsführer am Freitag. Am Dienstag hatte der Betreiber, eine Investorengruppe aus dem Ötztal in Tirol, eine Schließung des vor sechs Jahren eröffneten Freizeitzentrums an der Autobahn7 zum 31.März angekündigt. Als Begründung wurde die anstehende aufwendige Sanierung der Beschneiungsanlage und Skilifte genannt. Betroffen sind außer der Skihalle ein Außengelände für Surfer, ein Hotel, ein Tagungsbereich und mehrere Gaststätten. 137 Festangestellte haben eine Kündigung erhalten. Bei dem Gespräch in Hannover, an dem auch Vertreter des Betriebsrats und der Gemeinde Bispingen teilnahmen, hatte das Land Geld für die energetische Sanierung in Aussicht gestellt.

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