Hoch "Yari"

Gluthitze am Wochenende mit bis zu 37 Grad

- Gluthitze in Deutschland: Hoch „Yari“ treibt mit Heißluft aus dem Süden die Temperaturen weiter in die Höhe - am Freitag und Samstag zeigt das Thermometer 37 Grad im Schatten.

Deutschland bekommt am Wochenende Gluthitze mit bis zu 37 Grad: Für die Fußballfans, die sich am Samstagnachmittag das Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien im Freien ansehen wollen, bedeutet das eine extreme Wärmebelastung. Seit fast 60 Jahren sei es Anfang Juli nicht mehr so heiß gewesen, sagte Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Der Rekord für die erste Juli-Dekade steht noch bei 38,8 Grad, die am 2. Juli 1952 in Karlsruhe gemessen wurden. Damals war es in Frankfurt 38,1 Grad und in Gießen 38,0 Grad heiß.

Ob dieser Rekord eingestellt wird, sei noch nicht klar, sagte Friedrich, aber „ein Ende der Hitzewelle ist vorerst nicht in Sicht.“ Für die nächsten zehn Tage zeigten die Computer keine wesentliche Wetteränderung. Wer Temperaturen über 30 Grad als unerträglich empfindet, könne ab Freitag nur auf die Berge oder an die Küsten flüchten, sagte Friedrich. Sonst werde die 30-Grad-Marke schon am späten Vormittag überschritten, am Nachmittag sollen die Höchstwerte im Westen und Südwesten 36 oder 37 Grad erreichen.

Am Samstag werden im Westen erneut Spitzenwerte um 37 Grad erwartet, und die Nacht bringt kaum spürbare Abkühlung. Vielerorts werde die Temperatur nicht unter 20 Grad sinken - Meteorologen sprechen dann von einer Tropennacht. Schon am Mittwoch verbreitete der DWD eine Hitzewarnung für weite Teile Deutschlands - nur der Norden und die Küsten blieben ausgespart. Den Public-Viewing-Fans riet Meteorologe Friedrich dringend, den Kopf zu bedecken und ausreichend Alkoholfreies zu trinken. Am besten sei es, das Spiel im Schatten oder einem halbwegs kühlen Raum zu verfolgen.

dpa

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