Millionen für Spitzenforschung

Uni Göttingen bekommt Humboldt-Professur

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Mit einer Alexander-von-Humboldt-Professur kommt der Mathematiker Andrés Helfgott von Paris an die Georg-August-Universität Göttingen.

Göttingen - Mit einer Alexander-von-Humboldt-Professur kommt der Mathematiker Andrés Helfgott von Paris nach Göttingen. Das hat das niedersächsische Wissenschaftsministerium am Montag mitgeteilt. Helfgott ist einer von fünf Preisträgern, die am 12. Mai in Berlin den höchstdotierten deutschen Forschungspreis erhalten.

Das Preisgeld beträgt fünf Millionen Euro für experimentell arbeitende und 3,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende Forscher wie Helfgott. Das Geld ist für die ersten fünf Jahre Forschung in Deutschland bestimmt.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Auszeichnung ermöglicht es deutschen Hochschulen, internationale Spitzenkräfte zu gewinnen. Die Humboldt-Professur sei eine große Auszeichnung für Helfgott und verdeutliche einmal mehr, dass Niedersachsen ein international attraktiver Wissenschaftsstandort sei, sagte Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic.

Helfgott (37) ist einer der jüngsten Humboldt-Professoren überhaupt. Er gilt als einer der weltweit führenden Mathematiker in der analytischen Zahlentheorie und in der Gruppentheorie. In Göttingen soll er den Forschungsschwerpunkt „Diskrete algebraische Strukturen und Zahlentheorie“ verstärken.

dpa

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