Untreue-Skandal

Göttinger Notdienst unterschlägt mehr als 100.000 Euro Praxisgebühr

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Foto: Der frühere Geschäftsführer der Notdienstambulanz Göttinger Ärzte steht wegen Untreue vor Gericht. Er soll Praxisgebühren von Patienten unterschlagen und auf sein Privatkonto eingezahlt haben.

Göttingen - Wegen Untreue muss sich der frühere Geschäftsführer der Notdienstambulanz Göttinger Ärzte vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Göttingen habe den 54-Jährigen der Untreue im besonders schweren Fall angeklagt, teilte ein Sprecher am Montag mit.

Der Ex-Geschäftsführer soll zwischen 2007 und 2010 von den Patienten bezahlte Praxisgebühren in Höhe von mehr als 180.000 Euro auf ein privates Girokonto eingezahlt haben. Von dem Geld hatte er dann laut Anklage rund 75.000 Euro auf ein Konto der Notdienstambulanz überwiesen und den Rest für sich behalten. Ein Prozesstermin vor dem Amtsgericht Göttingen steht noch nicht fest.

dpa

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