Kundgebung am Sonnabend

Goslar wehrt 
sich gegen 
Neonazi-Aufmarsch

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Nach Angaben des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus hat auch Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) sein Kommen zugesagt.

Goslar - Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und Parteien gehen am Sonnabend in Goslar gegen den Rechtsextremismus auf die Straße. An der Demonstration wollen sich auch die führenden Kommunalpolitiker aus der Region beteiligen. Goslars Landrat Thomas Brych (SPD) will gemeinsam mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung an der Kundgebung teilnehmen.

Er werde in einem Redebeitrag seine Haltung gegen rechtsextremistische Strömungen deutlich machen, erklärte der SPD-Politiker am Donnerstag. Nach Angaben des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus hat auch Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) sein Kommen zugesagt. Anlass für die Demonstration ist eine zeitgleich in Goslar geplante Kundgebung der neonazistischen Partei „Die Rechte“ gegen Junk.

Der Oberbürgermeister hatte im vergangenen Jahr vorgeschlagen, Goslar könne mehr Flüchtlinge aufnehmen als vorgesehen, weil es in der Stadt viel freien Wohnraum gebe. Mit dieser Idee hatte er bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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