Feuer im Duisburger Hafen

Großbrand unter Kontrolle

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Foto: Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht, weil Feuerwehrkräfte immer wieder nachlöschen mussten.

Duisburg - Das Feuer ist gelöscht, der Qualm ist abgezogen. Die Schrottinsel im Duisburger Hafen wartet auf die Brandermittler.

Die Feuerwehr hat den gewaltigen Brand auf einem Schrottplatz im Duisburger Hafen gelöscht. Der Brandort war am Samstagmorgen aber noch so heiß, dass Ursachenermittler ihn nicht betreten konnten. Das teilte ein Sprecher der Polizei mit, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Am Freitag war bei einer Recyclingfirma auf der sogenannten Schrottinsel im Hafen von Duisburg ein Feuer ausgebrochen. Der Brand dehnte sich auf einer Fläche von etwa 900 Quadratmetern aus, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Es entwickelte sich eine riesige Rauchsäule, die kilometerweit zu sehen war. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem aufwendigen Einsatz leicht verletzt.

Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht, weil Feuerwehrkräfte immer wieder nachlöschen mussten. Am Samstagmorgen waren die Flammen dann unter Kontrolle. Auch der dichte Qualm, der vor allem über die nördlichen Stadtteile gezogen war, war abgezogen. Gebrannt hatte nach Informationen der Polizei ein Schrotthaufen, der überwiegend aus Metall, aber auch anderen Reststoffen bestand, sowie ein Förderband. Viele Schaulustige beobachteten die Rauchwolke über dem größten Binnenhafen Europas aus sicherer Entfernung.

Die Menschen in der unmittelbaren Umgebung wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Vorsorglich wurden die Anwohner auch mit einem Sirenenalarm vor den Gefahren gewarnt. Den ganzen Abend über fuhren Messfahrzeuge der Feuerwehr die Umgebung ab. Insgesamt 35 Messungen ergaben aber keine gefährlichen Werte. Zeitweise waren bei dem Brand mehr als 120 Feuerwehrleute im Einsatz.

dpa

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