Dreier-Fusion

Großkreis in Südniedersachsen rückt in weite Ferne

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Für Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD) sind die Verhandlungen gescheitert.

Northeim - Die ursprünglich geplante Dreier-Fusion der südniedersächsischen Landkreise Göttingen, Osterode und Northeim scheint in weite Ferne gerückt. Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD) bekräftigte, er sehe die Verhandlungen als gescheitert an. „Eine Dreier-Fusion ist derzeit nicht umsetzbar“, sagte Wickman am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Im bisherigen Kreis Northeim würden im Fall eines Zusammenschlusses eindeutig zu wenig Verwaltungsstellen bleiben, sagte Wickmann. „Nach einem Prozess habe ich eine Abwägung vorgenommen. Und diese Abwägung ergibt, dass eine Fusion für den Landkreis Northeim mehr Nach- als Vorteile hätte“.

„Ich kann dem Kreistag, der letztlich die Entscheidung fällen muss, deshalb keine Fusion empfehlen“, sagte Wickmann. Er wünsche dem Landkreis Göttingen bei den bilateralen Verhandlungen mit dem Landkreis Osterode gutes Gelingen. „Wir werden stabil in die Zukunft gehen als Landkreis Northeim. Denn wir fühlen uns so stark, dass wir nicht von irgendjemand übernommen werden müssen“.

dpa

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