Ölunfall in Etzel

Grundwasser soll nicht verschmutzt sein

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Vor einer Woche waren aus einem Erdgasspeicher in Etzel mindestens 40 Kubikmeter Rohöl unbemerkt ausgelaufen.

Jever - Nach dem Ölunfall in Ostfriesland halten es die Behörden für ausgeschlossen, dass dadurch das Grund- und Trinkwasser in der Region verschmutzt wird. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie am Montag mit.

Die Behörde traf diese Einschätzung, nachdem mit einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug erste Untersuchungen von Boden und Grundwasser vorgenommen worden waren. Der Landkreis Friesland teilte mit, dass die Reinigungsarbeiten voraussichtlich am nächsten Wochenende beendet werden können. Spezialfirmen hatten am Samstag damit begonnen, die Uferböschung zu reinigen.

Am Friedeburger Tief wurde auch versucht, ein Mähboot einzusetzen, um die durch Öl verschmutzte Ufervegetation zu entfernen. Allerdings funktionierte das nicht, weil das Boot zu viel Tiefgang benötigte. Nun soll versucht werden, die verschmutzten Pflanzen mit einem Bagger zu entfernen, der auf Pontons gesetzt wird.

Vor einer Woche waren aus dem von der Gesellschaft IVG Caverns betriebenen Speicher in Etzel mindestens 40 000 Liter Rohöl ausgelaufen. Das Öl verteilte sich auf einer Länge von sechs Kilometern auf umliegende Gewässer.

dpa

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