Naturkatastrophe

Heftige Unwetter legen England und Wales lahm

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Foto: Heftige Regenfälle und Unwetter erschweren das Leben der Menschen in England und Wales.

London - Seit Tagen werden Teile Englands von Unwettern heimgesucht, drei Menschen starben. Am Montag zog der Regen weiter Richtung Norden.

Nach tagelangen heftigen Regenfällen und Unwettern haben sich die Menschen in England und Wales am Montag für weitere Überschwemmungen gerüstet. Vor allem im Nordosten Englands und im Norden von Wales wurden neue Wassermassen erwartet, wie die Behörden mitteilten. Auch Schottland sollte betroffen sein.

Im Laufe des Nachmittags wurden zahlreiche Straßen gesperrt. Im Bahnverkehr gab es Verspätungen und Zugausfälle. Laut Wettervorhersage dauert das Risiko bis zum späten Dienstagabend an. Erst dann soll sich die Wetterlage beruhigen und es soll trockener werden.

Umweltminister Owen Paterson rief die Menschen auf, sich stets auf dem neuesten Stand der Flutwarnungen zu halten, um „schreckliche Tragödien“ zu vermeiden. Am Montagnachmittag gab es rund 500 Warnungen.

Über das Wochenende war vor allem der Südwesten Englands von Regen, Stürmen und Überschwemmungen betroffen gewesen. Seit Donnerstag starben drei Menschen. Mehr als 800 Häuser standen unter Wasser. Straßen waren gesperrt, Autofahrer mussten aus ihren Wagen gerettet werden, Züge konnten nicht fahren. Im Südwesten Englands liefen am Dienstag die Aufräumarbeiten weiter.

dpa

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